Nachdem man in den vergangenen Wochen neben dem Unentschieden gegen Oberahr auch nur einen Punkt aus Mülheim entführen konnte, musste sich der SV auch am gestrigen Sonntag mit einem Punkt im kleinen Derby gegen die Zweitvertretung des Lokalrivalen der DJK Dreiborn begnügen.

Ähnlich wie im Spiel gegen Mülheim kam die Mannschaft von Trainer Heiko Zimmer in der ersten Halbzeit kaum ins Spiel. Es entwickelte sich zwar ein intensives Spiel, das jedoch hauptsächlich von langen Bällen und wenig ansehnlichem Fußball geprägt war.

Die glückliche Führung der Gäste fiel in der 17. Minute nach einem Freistoß aus gut 30 Metern. Torhüter Bastian Gerhards unterschätzte schlichtweg den Ball, der dann zum 0:1 in die Maschen segelte. Im Anschluss an den Gegentreffer nahmen die Hausherren das Heft dann mehr und mehr in die Hand. Aus dem vielen Ballbesitz konnte im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit jedoch keine wirklich nennenswerte Torchance mehr generiert werden.

Nach der Pause trat der SV dann weiter so dominant auf wie in den letzten Minuten der ersten Hälfte. Die Gäste aus Dreiborn hatten kaum Entlastung und nahezu alle Angriffe per langem Ball versandeten und wurden von der SV Abwehr aufgenommen. Zwar spielte der SV nun deutlich druckvoller, die Angriffe wurden aber in den meisten Fällen nicht konsequent ausgespielt. Zu selten kam nach dem Pass in die Tiefe auf den Außenpositionen der schnelle Ball quer vors Tor, sodass sich der Ballbesitz kaum in nennenswerte Torchancen ummünzen lies.

In der 72. Minute kam dann der eingewechselte Co-Trainer Peter Zimmer im Sechzehner zu Fall, woraufhin Schiedsrichter Erich Poth unter lautstarken Protesten der gegnerischen Mannschaft auf Elfmeter entschied. Nachdem der Schiedsrichter den Gefoulten befragte nahm er den Elfmeter zurück und die Heimelf hatte keine Chance den zu diesem Zeitpunkt sicherlich hochverdienten ausgleich zu erzielen.

Erst der nach Verletzung wieder eingewechselte Raphaele Schwaab schaffte es den mehr als überfälligen Ausgleich für den SV zu erzielen. Aus gut 20 Metern haute der Offensivspieler des SV den Ball in der 82. Minute unhaltbar ins obere rechte Eck zum verdienten 1:1 Ausgleich. Im Anschluss schien der SV dann deutlich mehr zu wollen und spielte sich dann doch noch einige gute Chancen heraus, die leider nicht mehr genutzt werden konnten.

Nach der wiederum guten zweiten Halbzeit ist auch dieses Unentschieden mehr als ärgerlich und es war angesichts der guten Chancen kurz vor Schluss sicherlich noch deutlich mehr drin. Trotzdem gilt es weiterhin positiv zu bleiben. Man ist nun mit 3 Unentschieden aus 11 Spielen weiterhin ungeschlagen und hat nach wie vor alles selbst in der Hand. Wenn dann in den nächsten Spielen noch das Glück vor dem gegnerischen Tor zurückkehrt, werden auch die Ergebnisse wieder so wie man sie sich vorstellt.

Karla Kolumna

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